von A bis Z

WALDFRIEDEN VON A bis Z

Hier haben wir versucht, ihnen einen Überblick über all das, was für unser Haus wichtig ist, zu verschaffen. Fehlt Ihnen ein Buchstabe? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, wir beantworten Ihnen alle offenen Fragen.

A

Angehörige
Ihre Angehörigen sind uns immer herzlich willkommen und werden in alle Entscheidungen mit einbezogen.Die Angehörigen unser BewohnerInnen sind für die Mitarbeitenden im Haus Waldfrieden wichtige Partner für eine ganzheitliche Pflege und Betreuung unserer BewohnerInnen. Unser Ziel ist es, die bestmögluche Lebensqualität für unsere BewohnerInnen zu erreichen. Gerade bei demenziell erkrankten Menschen sind die Angehörigen ein wichtiges Bindeglied zur Geschichte des Einzelnen, damit unsere Mitarbeitenden angemessen auf den Bewohner und seine ganz eigene Geschichte eingehen und reagieren können – auch deswegen pflegen die

Anmeldung
Wenn Sie sich für einen Pflegeplatz oder die Kurzeitpflege interessieren, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Frau Blödorn ist Ihre Ansprechpartnerin in unserer Verwaltung und wird Sie umfassend informieren. Gerne können Sie auch einen Termin zu einer Besichtigung unseres Hauses vereinbaren und wir erläutern Ihnen unser Konzept. Wir sind bemüht, Ihnen alle Ihre Fragen umfassend zu beantworten.

Arztwahl
Der Einzug in das Haus Waldfrieden ist nicht automatisch mit einem Arztwechsel verbunden – Ihr bisheriger Hausarzt kann Sie selbstverständlich weiter betreuen oder Sie entscheiden sich für einen ortsansässigen Hausarzt. Bei der Wahl eines Facharztes stehen wir Ihnen natürlich gern beratend zur Seite – die freie Arztwahl bleibt davon selbstverständlich unberührt.

Aussengelände

Die Außenanlagen – 12.500 qm –  sind ein wesentlicher sinnstiftender Bestandteil der Lebenswelt Demenzkranker – auch sie haben das Bedürfnis, im Freien zu sein. Untersuchungen belegen, dass der Aufenthalt im Freien eine äußerst entspannende und beruhigende Wirkung hat. Alle Wohnbereiche haben direkte Zugänge zum geschützten Außenbereich. An verschiedenen Stellen gibt es windgeschützte Terrassen, stille Winkel mit Bänken oder den Hof mit seiner Marktplatzfunktion. Nicht gehfähige Bewohner werden von den Mitarbeitenden nach draußen zu den Hühnern spazieren gefahren oder unter den Sonnenschirm in die Sonne gesetzt. Lichttherapeutische Ansätze werden im Waldfrieden gezielt umgesetzt. Der Weg um das Haus – fast 1000 m – wird durch eine Pflasterung ermöglicht und ist auch bei schlechtem Wetter aufgrund des Dachüberstands möglich. In den Umlagen wurde ebenfalls Dolomit Sand als Wegbelag aufgebracht, um durch Abwechslung eine Erhöhung der Gehsicherheit für die Bewohner zu erlangen. Der größte Teil des Grundstücks ist ebenerdig. Steigungen wurden durch Verlängerungen der Wege auch für Rollstuhlfahrer und Rollatoren Nutzer benutzbar gemacht. Unsere  im Garten der Einrichtung lebenden Haustiere – Katzen, Hühner und Kanninchen – werden in das  Gesamtkonzept integriert.  Die Bewohner werden z.B. durch das Füttern motiviert, sich zielorientiert außerhalb der Wohnung zu bewegen und biographisch Bekanntes zu tun.    

B

Besuch
Ihr Besuch ist uns immer willkommen – feste Besuchszeiten gibt es bei uns nicht. Gerne können Sie mit Ihren Besuchern das weitläufige Gelände für einen Spaziergang nutzen, einen Ausflug in die Stadt unternehmen oder in der Wohnküche einen Kaffee und ein Stück Kuchen essen. Ihre Freunde und Verwandten sind herzlich eingeladen, an Festen und Veranstaltungen teilzunehmen und sich ehrenamtlich im Haus Waldfrieden zu engagieren.

Betreuung

C

Caféteria
Unsere Caféteria steht Ihnen für eine Geburtstagsfeier oder bei größeren Besuchsgruppen zur Verfügung – für den Kaffee (und kalte Getränke) sorgen nach Absprache wir, den Kuchen dürfe Ihre Angehörigen gerne mitbringen.

D

Diakonische Grundlagen
Der Gründer der Einrichtung, Bernd Lauermann, betrachtet sich als bekennender Christ. Er versteht sein soziales Engagement als Berufung und sein soziales Handeln als Ausdruck von Diakonie. Nächstenliebe drückt sich für ihn darin aus, dem Gegenüber seine Würde zu lassen oder zu geben, ihm mit Respekt zu begegnen, ihn zu achten und sein Bestes zu suchen. Diakonisches Handeln im Haus Waldfrieden soll darauf ausgerichtet sein, dem Menschen ein hohes Maß an Sicherheit und Geborgenheit, unter Berücksichtigung seiner eigenen Identität und Würde zu bieten.

Dezentralisierung

Das Hausgemeinschaftsmodell zeichnet sich dadurch aus, dass diese Anlage dem Bewohner eine überschaubare baulich-räumliche Struktur bietet.Dies wird durch einen konsequenten Abbau aller verzichtbaren zentralen Funktionsbereiche sowie  die Verlagerung der notwendigen Funktionen unmittelbar zum Bewohner hin durchgeführt werden. Der für die Hausgemeinschaft charakteristische Leitgedanke „Dezentralität“ hatte grundlegende Konsequenzen für Architektur und Raumplanung der Einrichtung sowie der Organisation der Arbeitsabläufe. Für die Architektur bedeutet dies die Auflösung der Anstaltsbaustruktur mit den  üblichen zentralen Versorgungsbereichen ‚Zentralküche‘ und  ‚Zentralwäscherei‘ bzw. Outsourcing der Wäsche und Hausreinigung. Auf Basis der Konzeption der räumlichen Nähe im Sinne einer Verdichtung der Lebens- und Arbeitsvollzüge im öffentlichen Bereich wurde eine kleinräumige Wohnungsstruktur(ca. 500 qm) für eine „Familie“ mit 8-12 Personen geschaffen.Die Funktionsräume liegen möglichst direkt in oder angrenzend an der öffentlichen Wohnküche. Durch diese Funktionsräume sind die Wohnungen stark nach dem Vorbild eines normalen Haushalts konzipiert. Auch für das Personal erforderte dieser Leitgedanke ein Umdenken. In den Organisationsabläufen bedeutet Dezentralisierung, dass das Personal nicht mehr bewohnerfern in zentralen Anstalts– und Versorgungsstrukturen arbeitet, sondern bewohnernah den einzelnen Hausgemeinschaften zugeordnet ist.

E

Einkaufen
Einmal in der Woche fahren die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes mit einigen BewohnerInnen auf den Halveraner Wochenmarkt, um frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Regelmäßig macht ein Verkaufswagen am Haus Waldfrieden halt – hier können unsere BewohnerInnen frische und regionale Lebensmittel einkaufen. Über die Mahlzeiten in den Hausgemeinschaften und den Speiseplan entscheiden die BewohnerInnnen gemeinsam, alle Lebensmittel werden bei einem lokalen Einzelhändler bestellt – auch hier werden individuelle Wünsche berücksichtigt. Immer wieder bietet der Sozialdienst Fahrten in die größeren Städte der Umgebung an – hier ist dann ein Einkaufsbummel möglich.

Essen und Trinken
Unsere BewohnerInnen entscheiden gemeinsam, wie der Speiseplan in den Hausgemeinschaften aussieht und bereiten die Mahlzeiten immer wieder gemeinsam vor. Neben den drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) gibt es an den Nachmittagen Kaffee und Kuchen (oder selbstgebackene Waffeln). Getränke und frisches Obst stehen immer zur Verfügung. Die Speisekammern der einzelnen Hausgemeinschaften sind für die BewohnerInnen stets zugänglich, so dass bei Bedarf der Hunger gestillt werden kann.

F

Feste
Feste feiern wir immer wieder und gerne: das Sommerfest ist ebenso ein Höhepunkt im Jahr wie Karneval, die Weihnachtsfeier oder der Tanz in den Mai. Zu allen Festen und Feiern sind uns die Angehörigen und die Halveraner Bevölkerung herzlich willkommen.

Fernseher
Jedes Zimmer verfügt über einen Kabelanschluss – wir bitten unsere BewohnerInnen, einen eigenen Fernseher mitzubringen.

Fußpflege & Frisör
Kommt auf Wunsch und nach Bedarf zu Ihnen in die Hausgemeinschaft.

G

Gottesdienste & Andachten
Jede Woche finden im Haus Waldfrieden Andachten statt. Evangelische und katholische Gottesdienste mit den ortsansässigen Pfarrern, finden alle vierzehn Tage statt.

Gemeinschaftsraum
Unser Multifunktionsraum ist im wahresten Sinne des Wortes Multifunktional: hier finden Gottesdienste und Feste, Fortbildungen und Besprechungen und hin und wieder auch ein Bewohnergeburtstag statt. Aucgh Halveraner Vereine und Institutionen nutzen den großen, hellen Raum, der mit einer kleinen Küche und technischen Geräten ausgestattet ist, hin und wieder für ihre Veranstaltungen. Wenn also ein Bewohner mit der großen Familie einen runden Geburtstag feiern will, sind wir auch hierfür ausgerüstet.

Gemeinsam
„Gemeinsam Leben teilen“ steht über unserer Arbeit! Wir wollen gemeinsam als Team mit den BewohnerInnen und Angehörigen Leben teilen. Dazu gehört für uns der Respekt und die Achtung vor jedem Menschen, der wertschätzende und liebevolle Umgang miteinander und das gegenseitige Vertrauen. Wir entscheiden gemeinsam als Team und wir entscheiden gemeinsam mit den BewohnerInnen und Angehörigen – unser gemeinsames Ziel ist es, dass das Haus Waldfrieden ein Ort ist, an dem Menschen – pflegebedürftig und gesund – gerne sind und gerne miteinander ihr Leben teilen.

H

Haustiere
Haustiere haben wir auch: Hasen, Hühner und Bienen leben im weitläufigen Gelände unseres Hauses und werden von den BewohnerInnen umsorgt und versorgt. Gerne sind uns die Haustiere Ihrer Angehörigen willkommen.

Hausgemeinschaften
Das wird Ihnen aufgefallen sein: das Wort „Hausgemeinschaften“ fällt immer wieder – kein Wunder, spielen doch Hausgemeinschaften – das sind kleine Wohngruppen, in denen acht bis zwölf Menschen gemeinsam ihren Lebensabend verbringen. Jede Hausgemeinschaft ist wie eine eigenständige Woghnung ausgestattet. Das Leben in den Hausgemeinschaften orientiert sich am „Normalitätsprinzip“ – d.h. unsere BewohnerInnen führen ein weitesgehend normales Leben, dass sich am früheren Leben orientiert: hier wird gespielt, gelacht, gekockt, der Haushalt geführt, geweint, geredet…! Zwischen den Hausgemeinschaften bestehen nachbarschaftliche Beziehungen.

Hospiz
Hospiz (oder Palliativ) bedeutet, die Begleitung am Ende des Lebens eines Menschen. Wir wissen, dass unsere BewohnerInnen Ihren Lebensabend bei uns verbringen und das Sterben zum „Alltag“ im Haus Waldfrieden gehört. Wir sind auch und gerade dann für unsere BewohnerInnen da und begleiten sie mit Hilfe von ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeitenden auf ihrem letzten Weg. Diese Begleitung geschieht vor allem durch menschliche Nähe. Auch den letzten Abschnitt des Lebenswegs eines Menschen teilen wir gemeinsam – im Haus Waldfrieden muss kein Mensch alleine leben und alleine sterben.

I

Individuell
Indivduell gehen unsere Mitarbeitenden auf jede Bewohnerin und jeden Bewohner ein und berücksichtigen die persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten (z.B. lange schlafen, Lieblingsessen) und die eigene Biographie. Wir betreuen und pflegen individuell. Das ist uns wichtig und selbstverständlich.

J

Jahreszeiten
Die Jahreszeiten spielen bei uns – allein durch die Lage unserer Einrichtung – eine große Rolle: Im Frühling wird gemeinsam gepflanzt und den Pflanzen und Bäumen beim wachsen zugsehen, im Sommer findet das Leben im Haus Waldfrieden fast nur auf den Terassen der Hausgemeinschaften statt, im Herbst feiern wir Erntedank und im Winter wird es im Hälversprung richtig gemütlich. Natürlich feiern wir im Haus Waldfrieden auch alle Feste der Jahreszeiten (Weihnachten, Erntedank, Tanz in den Mai, Sommerfest, Ostern, Karneval…) gemeinsam

K

Kirchengemeinde
Zu den Kirchengemeinden vor Ort besteht ein gutes Verhältniss. Sowohl die Pfarrer und Pastoren der katholische Kirchengemeinde, als auch die der beiden Frei evangelischen Gemeinde und der Evangelische Kirchengemeinde Halver und Oberbrügge sind zu Gottesdiensten regelmäßig im Haus Waldfrieden zu Gast, die Chöre und andere Gruppen der (Kirchen-)Gemeinden bereichern im Laufe des Jahres das Kulturelle Angebot unseres Hauses.

Kosten
Eine Übersicht über die Kosten, die für einen Pflegeplatz entstehen, haben wir hier für Sie aufgelistet.

Konfession
Uns sind Menschen jeder Konfession und Religionszugehörigkeit willkommen – wir achten jede Weltanschauung unserer BewohnerInnen.

Kurzzeitpflege
Eine Kurzeitpflege (oder: Verhinderungspflege) im Haus Waldfrieden ist auch möglich. Der Gast wird in unserem Haus voll integriert, das heißt, er lebt hier genau wie ein Bewohner, der auf Dauer im Haus Waldfrieden lebt. So kann er alle Serviceleistungen, Betreuungs- und Aktivitätsangebote wahrnehmen. Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Blödorn zur Verfügung.

Kultur
Kulturelle Angebote finden im Haus Waldfrieden statt und orientieren sich an den Wünschen und Ideen der BewohnerInnen: so sind Chöre bei uns zu Gast, stellen bildende Künstler ihre Werke aus oder finden andere kulturelle Veranstaltungen statt, die Angehörigen und Interessierten natürlich offen stehen. Um auf dem laufenden zu bleiben und frühzeitig über kulturelle Veranstaltungen informiert zu werden, lohnt sich der regelmäßige Blick auf unsere Internetseite.

L

Leitbild
Unser Leitbild: „Dementspezifische Normalität“ Normalität bietet Verortung im Sinne von Geborgenheit und Sicherheit. Die übliche Normalität des Alltags bedeutet für demenzerkrankte aber eine stete Überforderung durch eine Komplexität an sensorischen und sozialen Reizen, die sie nicht mehr verstehen, einordnen und verarbeiten können. Die Lebenswelt dieser Menschen muss deshalb so gestaltet werden, dass sie ihrem Reaktions- und Verarbeitungsvermögen entspricht. „Der demenzspezifischen Normalität obliegt die Aufgabe, eine Lebenswelt zu schaffen, die alle Lebensaspekte der demenzerkrankten zu integrieren vermag: Bedürfnisse, Verhaltensweisen, lebensgeschichtliche Aspekte, kognitive Einbußen, die eingeschränkte Umweltkompetenz u.a.“ (Sven Lind)

M

Möbel
Zu der Grundausstattung der Zimmer gehört ein Pflegebett, ein Nachttisch, ein dreitüriger Schrank, eine Kommode, ein Stuhl und ein Tisch. Liebgewonnenes und bedeutsames Mobiliar, Bilder, Blumen Radio und Fernseher soll, wenn möglich, mit einziehen, um ein Stück Vertrautheit zu schaffen. Alle unsere Zimmer sind mit Dusche und WC (barrierefrei) ausgerüstet.

N

Neue BewohnerInnen
Ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung ist immer ein großer Schritt – deswegen wollen wir diesen Schritt von Anfang an so gut wie möglicgh vorbereiten: eine Besichtigung unseres Hauses, sowie ein umfassende Information gehört ebenso dazu wie eine liebevolle und zugewandte Eingewöhnungszeit. Neue BewohnerInnen sind uns nicht nur willkommen, sondern wir tun alles dafür, dass sie sich so schnell wie möglich zu Hause fühlen.

O, P

Parkplätze
Parkplätze stehen für Besucher unserer Einrichtung ausreichend zur Verfügung – bitte beachten Sie, dass nicht auf allen freien Plätzen das Parken erlaubt ist – für Rettungswagen und Feuerwehr gekennzeichnete Flächen müssen (!) frei gehalten werden.

Pflege
Pflege geschieht, entsprechend unserem Konzept, als Hintergrundpflege durch die Pflegefachkraft der Hausgemeinschaft. Um eine bezugsorientierte und aktivierende Pflege, Betreuung und Versorgung sicherzustellen sind verlässliche Rahmenbedingungen unverzichtbar. Diese werden unmittelbar durch den Gesetzgeber, behördliche Rahmenbedingungen und durch Abstimmungsergebnisse mit dem Kostenträger beeinflusst. Zu den Leistungsangeboten der Pflege, Betreuung, Versorgung und Unterkunft zählen: Leistungen der Grund- und Körperpflege gemäß Rahmenvertrag § 75 SGB XI vollstationärer Pflege, Maßnahmen der Prophylaxe und Leistungen der medizinischen Behandlungspflege nach schriftlich, ärztlicher Anordnung

Pflegebad
Ein Pflegebad mit themenbezogenen Accessoires und Hubbadewanne steht  in jedem Gebäude  zur Verfügung.

Pflegestufen:

Pflegestufe I:  Pflegebedürftige in der Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei der Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der mindestens erforderliche zeitliche Hilfebedarf muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, davon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege entfallen. Bei Pflegestufe I zahlt die Krankenkasse 1.064,00 € mtl. zu den Pflegekosten.

 Pflegestufe II: Pflegebedürftige in der Pflegestufe II (schwerpflegebedürftig) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der mindesten erforderliche zeitliche Hilfebedarf muss im Tagesdurchschnitt mindestens 3 Stunden betragen, wovon mindestens 2 Stunden auf die Grundpflege entfallen müssen. Bei Pflegestufe II zahlt Ihre Krankenkasse  1330,00 € mtl. zu den Pflegekosten.

Pflegestufe III: Pflegebedürftige der Pflegestufe III (schwerstpflegebedürftig) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der mindestens erforderliche zeitliche Hilfebedarf muss im Tagesdurchschnitt mindestens 5 Stunden betragen, wovon mindestens 4 Stunden auf die Grundpflege entfallen müssen. Bei Pflegestufe III zahlt die Krankenkasse 1612,00 € mtl. zu den Pflegekosten.

 Pflegestufe 0: Sind nicht mindestens die Voraussetzungen der Pflegestufe I erfüllt,  d.h. der zu berücksichtigende Pflegeaufwand nicht ausreicht, erhält der Pflegebedürftige weder Leistungen der Pflegekasse noch des Märkischen Kreises(Pflegewohngeld).

Q

Qualitätsmanagement
Wir sind ständig dabei, unsere Arbeit zu Gunsten unserer BewohnerInnen zu verbessern und zu optimieren. Unser gelebtes Qualitätsmanagement hilft uns und unseren BewohnerInnen und Angehörigen dabei, denn Sie haben die Möglichkeit, durch Ihre Kritik und Ihr Lob und Ihre Wünsche und Anregung dazu beizutragen, dass wir eine qualitativ hochwertige Arbeit, zum Wohl unserer BewohnerInnen machen. Unser Qualitätsmanagementbeauftragter, Matthias Lauermann, ist gerne Ihr Ansprechpartner.

R

Ruhe
Dementiell veränderte Menschen haben ein verändertes Ruheempfinden – laute und mehrere Geräusche sorgen schnell für Unruhe und Angst. Deswegen Die spezielle Akustikdecke in den Wohnküchen berücksichtigt die Geräuschempfindlichkeit und damit der Gefahr akustischer Desorientierung. Es herrscht eine entspannende ‚Schlafzimmer-Akustik.‘ Snoezelelemente tragen zu einer „Snoezelumgebung“  bei.

S

Seelsorge
Die Seelsorger der örtlichen Kirchengemeinden sind regelmäßig bei uns zu Gast und kommen gerne, wenn der Wunsch nach einem Gespräch oder einer speziellen Zuwendung oder der Feier des Abendmahls besteht. Darüberhinaus stehen auch einige unserer Mitarbeitenden für ein Gespräch, ein Gebet oder zur Feier des Abendmahls zur Verfügung. Seelsorge bedeutet, sich um die Seele zu kümmern und das geschieht täglich unzählige Male im Haus Waldfrieden.

Sozialdienst
Unser Sozialdienst bietet unterschiedliche kreative Beschäftigungsangebote an – Gymnastik und Andachten, Singen und „Tanz in den Mai“, Themennachmittage und Ausflüge, Blumen pflanzen und Spaziergänge, Bewohnerfreizeiten und Angebote für Einzelne BewohnerInnen. Darüberhinaus ist der Sozialdienst die Verbindung zu Institutionen und Einrichtungen unserer Stadt, plant Feste, steht für Gespräche und Beratung zur Verfügung und versucht, neuen BewohnerInnen gemeinsam mit den Präsenz- und Pflegekräften, den Einstieg so leicht wie möglich zu machen. Ihr Ansprechpartner ist Kristian Hamm

Speisekammer
Die nicht selbst gekauften Lebensmittel werden hausgemeinschafts-bezogen über  einen Edeka-Händler 3x pro Woche geliefert. Somit wird bewohnerbezogen und individuell frische und  hochwertige Ware bezogen. Es gibt kein Zentrallager. Die Speisekammern haben einen Kühlschrank sowie einen Gefrierschrank. Um dem Bewohner die Sicherheit zu vermitteln, dass genügend zu Essen da ist, bleibt die Tür zur Speisekammer in der Regel geöffnet. Es gibt kein Zentralwarenlager. 

T

Telefon
Jede Hausgemeinschaft verfügt über mobile Telefone – hier können unsere BewohnerInnen gerne telefonieren und angerufen werden.

Tagesablauf

Exemplarischer Tagesablauf

6.30-6.45        Uhr     Übergabezeit Nachtdienst – Frühdienst

07.00- 10.00   Uhr      Aufstehen, pflegerische Versorgung

ab 7.00           Uhr      Frühstück in der Wohnküche, oder im Bewohnerzimmer

10.00- 12.00   Uhr      individuelle pflegerische Versorgung bzw. Betreuung, therapeutische Maßnahmen wie z.B. KG, Arztbegleitung, Besuche durch Ehrenamtliche, Gruppenangebote durch Sozialen Dienst (Sitztanz, Gymnastik, Morgenrunde, Singen, 10-Minuten-Aktivierung), Betreuungsangebote nach § 87b durch eine Präsenzkraft der Hausgemeinschaft (Wäsche aufhängen, zusammenlegen, Ballspiel, Gespräche)

Besuche von Angehörigen

10.30- 11.00   Uhr     Zwischenmahlzeit

11.00- 12.00   Uhr     Gemeinsames Vorbereiten des Mittagessens und Tisch decken

12.00-13.00    Uhr     Mittagessen und Tisch abdecken, Geschirr spülen

13.00- 14.30   Uhr     Mittagsruhe, individuelle pflegerische Betreuung

13.30-14.00     Uhr     Übergabezeit Frühdienst – Spätdienst- Sozialer Dienst

14.30 -15.00   Uhr     gemeinsames Vorbereiten des Kaffeetrinkens

15.00 –15.30   Uhr     Kaffetrinken

15.30 – 17.00  Uhr     individuelle pflegerische Betreuung, Spaziergänge, Arztbesuche im Haus begleiten, therapeutische Maßnahmen (KG,Logopädie, Ergotherapie), integrative Gruppenangebote durch Sozialen Dienst, 10-Minuten-Aktivierung und kleine                                      Gedächtnisspiele sowie Betreuungsangebote nach § 87b durch eine Präsenzkraft der Hausgemeinschaft, Besuche von Angehörigen, Ehrenamtlichen,Individualgespräche und Betreuung

16.30- 17.00   Uhr     Zwischenmahlzeit

17.00- 18.00   Uhr     gemeinsames Vorbereiten des Abendessens und Tischdecken

18.00- 19.00   Uhr     Abendessen und Tisch abdecken

19.00- 21.00    Uhr     pflegerische Begleitung zur Vorbereitung auf die Nachtruhe, individuelle pflegerische Betreuung

21.00- 07.00   Uhr     Nachtbetreuung, individuelle pflegerische Betreuung, Angebot der Spät – und Nachtmahlzeit

U

Unterstützung
Unsere Unterstützung ist Ihnen sicher – ob als (potentieller) neuer Bewohner, als Angehörige oder Freunde, als am Thema „wohnen im Alter“ interessierte oder als Neugierige, die gern mehr über das Haus Waldfrieden wissen möchten: wir unterstützen Sie individuell und kompetentz, beraten, verweisen weiter, hören zu und sind gerne für Sie da.

V

Verkerhsanbindung
Der Waldfrieden liegt direkt am Waldrand am Stadtrand der Kleinstadt Halver (17.000 Einwohner). Das Stadtzentrum ist  ca. 500 Meter  entfernt. Eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel(Buslinie) in die Region ist ca. 500 entfernt.  Das Waldfreibad mit Restaurant befindet sich in ca. 300 m Entfernung. Im Zentrum befinden sich 4 Hausärzte, eine Frauenarztpraxis,  Zahnärzte, Apotheken, Banken, Geschäfte, Vereine, Kirchen. Halver ist aus allen Richtungen – Ruhrgebebiet, Siegerland, Rheinland – gut zu erreichen.

Vertrauen
Vertrauen bildet die Grundlage für unsere tägliche Arbeit. Gewissermaßen bitten wir sowohl Angehörige als auch BewohnerInnen vom Haus Waldfrieden um einen großen Vertrauensvorschuss. Wir sind nach Kräften bemüht, diesen nicht zu missbrauchen und sorgfältig mit dem uns entgegen gebrachten Vertrauen umzugehen. Transparenz und klare und direkte Kommunikation – im Team und im Bezug auf BewohnerInnen und Angehörige – hilft  dabei.

Verwaltung
Unsere Verwaltung ist in der Mitte unseres Geländes untergebracht und steht Ihnen insbesondere in folgenden Fällen zur Verfügung: Informationsgespräche, Beratung bei Fragen zur Aufnahme, Organisation der Aufnahme, Verwaltungsbezogene Begleitung während des Hierseins, Bearbeitung der Verwaltungsangelegenheiten, Taschengeldverwaltung und Erstellung der Heimkostenrechnungen. Sie erreichen unsere Verwaltung am Besten Montags bis Freitags, von 09.00 bis 16.00 Uhr.

W

Wohnküche
Wohnungsmittelpunkt ist die Wohnküche (60 bis 100 qm) mit dem offenen Küchen- und Wohnzimmerbereich. Hier halten sich die Bewohner überwiegend auf. Denn hier spielt sich das aus der frühen eigenem Biographie vertraute Alltagsleben als Hausgemeinschaft analog zur der größeren früheren Familie ab. Jeder kann sich nach seinen Fähigkeiten aktiv einbringen oder zumindest am Geschehen beobachtend teilnehmen.  Bestandteile sind Kochen, Essen, Wäschefalten, informelle Kontakte mit all seinen lebendigen, das gesamte Sinnesspektrum ansprechenden Reizen (Gerüche, Küchengeräusche,  Stimmengewirr, altbekannten Tätigkeiten, Ansprache). Der Herd im Sinne einer wärmenden Feuerstelle ist das Zentrum.Der Herd ist gleichsam der „Brennpunkt“ der Gemeinschaft. Unsere BewohnerInnen beteiligen sich – ihren Fähigkeiten und Vorlieben entsprechend – aktiv an den alltäglichen Aktivitäten, oder sie sitzen ganz einfach hautnah dabei und nehmen die Bewegungen, Geräusche und Gerüche als wohlvertrautes Leben auf. Auch Angehörige oder Freunde sind eingeladen, mit oder für ihre Angehörige und die Gruppe zu kochen und zu backen.

XYZ

Zimmer
Bis auf 2 Doppelzimmer gibt es nur Einzelzimmer mit eigenem Duschbad. Die Größen der Einzelzimmer betragen inkl. Duschbad zwischen 19 und 26 qm. Die  2-Bett-Zimmer sind 30 qm groß. Die Einzelzimmerquote liegt damit bei 95%. Die Bewohnerzimmer  sind dementengerecht in Bezug auf die Farbgebung,  Beleuchtung und kontrastfreie Fußbodenbeläge gestaltet. Da dementiell erkrankte Senioren in der Regel Ängste vor bodentiefen Fenstern entwickeln, wurden  Fensterbänke in reduzierter Höhe eingesetzt. Um dem Bewohner auch bei Bettlägerigkeit die Teilnahme am Hausgeschehen zu ermöglichen, kann die normal breite Tür durch Öffnen eines zusätzlichen Türflügels so erweitert werden, dass er  in seinem Bett in der Wohnküche gefahren werden kann. Die Zimmer mit Dusche und WC sind barrierefrei gem. DIN 18025-1. Die Grundausstattung in den Zimmern ist durch ein Pflegebett, Nachttisch, 3-türigem Schrank, Kommode, Stuhl und Tisch sowie Bilderleisten gewährleistet. Die Bewohner bzw. deren Angehörigen werden  motiviert, liebgewonnenes und bedeutsames Mobiliar wie auch Bilder, Radio Fernseher und Blumen mitzubringen. Somit kann ein Stück Vertrautheit, Heimeligkeit und Biographiebezug in der neuen Umgebung geschaffen werden. Die Tür ist von Innen durch einen Drehknopf absperrbar. Bewohner und Angehörige können einen Haustürschlüssel erhalten, der auch zu dem jeweiligen Zimmer paßt. Das Zimmer dient als Rückzugsraum vom anstrengenden Gruppenleben. So wird  Privatsphäre ermöglicht. Die individuelle Zimmertürgestaltung  kann je nach biographischem Bezug als eine Orientierungshilfe genutzt werden. Die Wandheizung bringt Strahlungswärme in die Zimmer.  Auch Staubaufwirbelungen durch Konvektion oder Schimmelpilzbildung sind nicht möglich. Jedes Zimmer verfügt über eine Rufanlage und TV-Anschluss über Kabelfernsehen. Telefonkontakt wird  über mobile Handys hergestellt.